Category: video projection

18
Aug

Survival Strategies for Cold Countries

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Survival Strategies for Cold Countries – Ein intermediales Stück über das Ankommen in Deutschland

Zu allen Zeiten gab es in Deutschland große Aus- und Einwanderungsbewegungen. Dass 2015 viele Menschen nach Deutschland geflüchtet sind, war zwar ein besonderer Zustand, aber kein Novum.
„Survival Strategies for Cold Countries“ hat zum Ziel, die Migrationsgeschichte in Deutschland mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln erfahrbar zu machen. Es ist ein Gesamtkunstwerk, welches verschiedene Sinne anspricht und einen künstlerischen Zugang zur Geschichte der Migration in Deutschland eröffnet. Im Zentrum steht die Perspektive der Einwander*innen auf Deutschland, insbesondere auf ihre Ankunft. Was bedeutet es, anzukommen? Wie erleben es die Ankommenden selbst?

Dazu befragen die Künstler*innen aktuelle und historische Quellen, literarische Texte, Filme und Zeitzeugen. Aus der Verbindung von Film, Musik und Schauspiel entsteht eine poetische Erzählung über das Ankommen gestern und heute.

shortfilmlivemusic.de

Ensemble

Konzeption: Neriman Bayram, Jan F. Kurth, Clemens Hauser
Dramaturgie: Gerhard Spaney, Jan F. Kurth
Filmauswahl: Neriman Bayram, Benjamin Schindler
Bildkomposition: Benjamin Schindler
Musik: Jan F. Kurth, Matthias Kurth, Ephraim Wegner, Dániel Vedres
Produktionsleitung: Franziska Kache

85 Minuten, 3-Kanal oder 1-Kanal Videoprojektion

Gefördert durch den Musikfonds, www.musikfonds.de, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, den Innovationsfonds Land Baden-Württemberg, das Kulturamt Dresden, das Kulturamt Freiburg, Volksbank Freiburg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
produziert von shortfilmlivemusic und dem Kommunalen Kino Freiburg in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

2018

12
Jan

Völkerfreundschaftswerke

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Völkerfreundschaftswerke – ein Filmkonzert über Migration in der DDR

Mit einer Synthese aus Film und Musik schafft das Künstlerkollektiv shortfilmlivemusic neue Zugänge zu einem Thema, das nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ fast schon vergessen schien. Ab 1965 hatte die DDR Zuwanderungsabkommen mit Polen, Kuba, Vietnam oder Mosambik geschlossen.
Im Namen der „sozialistischen Völkerfreundschaft“ oder als „Bruderhilfe für notleidende Staaten“ kamen über 100.000 Arbeiter und Arbeiterinnen zur Fachausbildung, zum Studium oder zur Promotion in die DDR. 1989 sahen sie sich dann plötzlich mit der Realität der Wende konfrontiert. Unter persönlichen und historischen Gesichtspunkten fragen shortfilmlivemusic, wer diese Menschen waren, die ihre Heimat verließen, welche Beweggründe sie hatten, ihre vertraute Umgebung zu verlassen, was für ein Land sie bei ihrer Ankunft vorfanden und wie ihr Alltag in der DDR aussah.

Es entstand eine 60minütige Videocollage aus historischen Filmaufnahmen, privaten Fotografien, Dokumenten und Zeitzeugeninterviews, die mit Musik unterschiedlicher Machart zu einem ästhetischen Bild- und Klangerlebnis verschmilzt.

shortfilmlivemusic.de

Ensemble

Benjamin Schindler: Film, visuelle Konzeption
Jan F. Kurth: Stimme, musikalische Leitung
Matthias Kurth: Gitarre
Demian Kappenstein: Schlagzeug, Percussion
Lutz Adrian Streun: Saxophon, Bassklarinette
Dániel Vedres: Horn, Stimme, Elektronik
Franziska Richter: Recherche

12
Jan

clean me

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Als drittes Werk in künstlerischer Auseinandersetzung mit verschiedenen Film-Genres befasst sich die Tanzproduktion clean me mit SCIENCE FICTION. Ein fiktionales Szenario. Die Crew wäscht sich rein. An Board: Helden(innen), Anti-Helden(innen), Nerds, Erlöser und Amazonen. Have a safe trip!

Eine Produktion der go plastic company in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden. Mit freundlicher Unterstützung der TENZA-Schmiede Dresden, STALKER TEATRO Residenzprogramm Turin/Italien, Northern Dance Centre Skipton /UK, GrooveStation Dresden und TanzNetzDresden.

goplasticcompany.de

Ensemble

Künstlerische Leitung: Cindy Hammer & Susan Schubert
Choreographie: Cindy Hammer
Dramaturgie: Susan Schubert
Von und mit:
Caroline Beach I Chiara Detscher I Rudi Goblen I Jared Marks I Christian Novopavlovski I Sarah E. Lewis Paulke I Johannes Schmidt I Judith State
Visual Artist: Benjamin Schindler
Licht: Johannes Zink
Bühne: Nora Weihmann
Song: Caroline Beach I Johannes Gerstengarbe
Kamera: Alexander „Kelox“ Miller, Benjamin Schindler, Christoph Haubold
artwork / design: Stephan Tautz

2016

20
Okt

In Flow

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Videoinstallation für das Abschlusskonzert des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik zur Langen Nacht der Wissenschaften Dresden im Juni 2016.

Team

Videoinstallation: Benjamin Schindler
Komposition: Anton Lange
Musikalische Leitung: Christopher Lübeck
Musik: Orchester des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik

D 2016

07
Jun

compound J

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In ihrer Installation transformieren Benjamin Schindler (Projektion) und Jan F. Kurth (Ton) einen Kellerraum in Freiburg in einen privaten Raum in Gambia. Das Leben dort ist geprägt von Perspektivlosigkeit, Frustration über die wirtschaftliche Lage, Verantwortung gegenüber der Großfamilie, vagen Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa bei gleichzeitiger Angst vor Enttäuschungen und Gefahren einer Überfahrt.

Der junge Kebba Jammeh erzählt die Geschichte des Fischers Taffa. Eines Tages fängt er versehentlich beim Fischen eine Meerjungfrau. Diese fleht ihn an, sie zurück ins Meer zu werfen. Sie werde ihn reichlich belohnen.

Genauso geschieht es; an ebendieser Stelle gehen Taffa in der folgenden Zeit reiche Fänge ins Netz. Bald kann er sich als erster Mann im Dorf einen Fernseher leisten, und allabendlich kommt das ganze Dorf zusammen, um die Nachrichten zu schauen. Eines Tages hat Taffa eine Erscheinung: auf dem Weg zum Freitagsgebet begegnet ihm ein Geist, der ihn nicht zum Gebet in die Moschee lässt.

Daraufhin zieht sich Taffa in sein Haus zurück und verliert seinen Reichtum sowie sein Fischerboot. Auch seinem Sohn gelingt es nicht, das Boot des Vaters zu reparieren und damit zu fischen.
Auf Nachfrage versichert Kebba die Wahrheit der Geschichte, und dass er, wie auch alle anderen Dorfbewohner, den Mann kennen und um sein Geschichte wissen.

forgotten spaces

Team

Projektion: Benjamin Schindler
Ton: Jan F. Kurth

Videoprojektion und Stereo-Ton

Uraufführung: FORGOTTEN SPACES – EUROMicroFest Freiburg

2015