THE BLOG

25
Mrz

RAPID MOTEL

Information

Nachts, in einer Stadt irgendwo in South Dakota, Jahre nach einer verheerenden Flut. Häuser und Straßen wurden wieder aufgebaut. Wir befinden uns im Motel Rapid, Zimmer 115. Jemand spricht. Nennen wir ihn*sie AD. Äußerst redselig, packt AD eine Story nach der anderen aus, bietet Entertainment. Die Stimmung kippt als sich aus dem Monolog ein Zwiegespräch entspinnt, dessen Untertöne AD so gar nicht in den Kram passen. Mal witzig, mal analytisch navigiert er*sie um sein eigenes Weltbild herum.

Wer ist diese*r AD? Ist AD auf Durchreise? On vacation? Oder einer dieser Bewohner*innen, die den Neustart verpasst haben, sich permanent im Motel einquartieren, weil für mehr das Geld fehlt? Was wir wissen: AD wartet auf die Rückkehr eines Motelgastes. Und je länger der Aufenthalt, desto mehr Eigenleben entwickelt das Zimmer: Es füllt sich mit Bildern und Klängen, Zeiten überlagern sich, Räume verschwimmen.

Im Zusammenwirken von Schauspiel, musikalischen Field Recordings, dokumentarischen Filmsequenzen und dekonstruierten Soundtracks schält sich der American Dream wie eine Zwiebel und legt dabei die Verwirrung frei, die seine Versprechungen erzeugen.

Vorstellungen:
Ostpassage // Leipzig • 18.11.2022
Alte Münze // Berlin • 20.11.2022
Kunstraum Walcheturm // Zürich • 20.01.2023

Gefördert von: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste, Neustart Kultur, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Pro Helvetia und Checkpoint Charlie Stiftung

Facebook

Team

Schauspiel: Anna Sophie Schindler
Text: Franziska Angermann
Dramaturgie: Nina Mueller, Franziska Angermann
Bildregie: Benjamin Schindler
Musik & Sound: Matthias Kurth, Lukas Truniger
Kostüm: Ayscha Z. Omar
Bühne: Benjamin Schindler, Lukas Truniger
Requisite: Sinnica Klatt
Projektleitung: Johanna Schwab, Sinnica Klatt

D 2022

21
Mrz

Rapid Motel

Information

Nachts, in einer Stadt irgendwo in South Dakota, Jahre nach einer verheerenden Flut. Häuser und Straßen wurden wieder aufgebaut. Wir befinden uns im Motel Rapid, Zimmer 115. Jemand spricht. Nennen wir ihn*sie AD. Äußerst redselig, packt AD eine Story nach der anderen aus, bietet Entertainment. Die Stimmung kippt als sich aus dem Monolog ein Zwiegespräch entspinnt, dessen Untertöne AD so gar nicht in den Kram passen. Mal witzig, mal analytisch navigiert er*sie um sein eigenes Weltbild herum.

Wer ist diese*r AD? Ist AD auf Durchreise? On vacation? Oder einer dieser Bewohner*innen, die den Neustart verpasst haben, sich permanent im Motel einquartieren, weil für mehr das Geld fehlt? Was wir wissen: AD wartet auf die Rückkehr eines Motelgastes. Und je länger der Aufenthalt, desto mehr Eigenleben entwickelt das Zimmer: Es füllt sich mit Bildern und Klängen, Zeiten überlagern sich, Räume verschwimmen.

Im Zusammenwirken von Schauspiel, musikalischen Field Recordings, dokumentarischen Filmsequenzen und dekonstruierten Soundtracks schält sich der American Dream wie eine Zwiebel und legt dabei die Verwirrung frei, die seine Versprechungen erzeugen.

Vorstellungen:
Ostpassage // Leipzig • 18.11.2022
Alte Münze // Berlin • 20.11.2022
Kunstraum Walcheturm // Zürich • 20.01.2023

Gefördert von: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste, Neustart Kultur, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Pro Helvetia und Checkpoint Charlie Stiftung

Facebook

Team

Schauspiel: Anna Sophie Schindler
Text: Franziska Angermann
Dramaturgie: Nina Mueller, Franziska Angermann
Bildregie: Benjamin Schindler
Musik & Sound: Matthias Kurth, Lukas Truniger
Kostüm: Ayscha Z. Omar
Bühne: Benjamin Schindler, Lukas Truniger
Requisite: Sinnica Klatt
Projektleitung: Johanna Schwab, Sinnica Klatt

D 2022

19
Mrz

Melancholic Marathon

Information

Ausgehend von Gefühlspraxis und Emotionskultur beschäftigt sich die go plastic company mit künstlerischen Positionen zum Gemütszustand der Melancholie. Unter dem Motiv des “Dazwischen-Seins” ist das Kollektiv hierbei an einem Begriff der Melancholie interessiert, der verschiedene Facetten und Verschiebungen sichtbar und beschreibbar macht – anstatt dem Motto alles oder nichts zu folgen. Dabei rückt der Blick auf den bemerkenswerten Staffellauf dieser schwer greifbaren, aber sehr ergreifenden Emotion im Prisma verschiedener Perspektiven wie Philosophie, Kunst, Ästhetik, Soziologie und Popkultur.

Vorstellungen:
LOFFT – DAS THEATER // Leipzig • 24.-26. November 2023
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste // Dresden • 27.-29. Januar 2024

Eine Produktion der go plastic company in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und EinTanzHaus Mannheim.

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Stadt Leipzig – Kulturamt. Gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz im Rahmen der Institutionellen Förderung der Landeshauptstadt Dresden.

Mit freundlicher Unterstützung der TENZA, audioscript, TELUX Hafenstube Weißwasser und TanzNetzDresden.

goplasticcompany.de

Team

Choreografie & Performance:
Cindy Hammer, Momo Fujita Tanner
Beobachtende & Audiodeskription:
Cindy Hammer, Momo Fujita Tanner
Künstlerische Leitung & Dramaturgie:
Susan Schubert
Musik & Performance:
Zweatlana
Set-Design & Ausstattung:
Christian Rätsch
Videodesign & Künstlerische Dokumentation:
Benjamin Schindler
Lichtdesign:
Martin Mulik, Benjamin Henrichs
Produktionsleitung:
Michaela Jarosch
Technische Leitung:
Benjamin Henrichs
Artwork:
Stephan Tautz

D 2023

01
Jan

MACHT#2 / The Skin

Information

MACHT#2 widmet sich den Menschenrechten, Erfahrungen von Ohnmacht, Subversion und Selbstermächtigung. Ausgehend davon, dass die Menschenrechte (wie) unsere Haut sind, die unsere Innereien schützt und dennoch die Außenwelt hinein lässt, gilt es zu überprüfen, zu dokumentieren, zu verhandeln und zu fragen:

*Wer kennt die Menschenrechte und wenn ja, welche/ wie viele? *Welche Erfahrungen haben Menschen mit ihren Menschenrechten gemacht? *Was gibt es für Geschichten zu erzählen? *Wo werden sie im täglichen Leben verletzt – ohne, dass wir es merken? *Sind die Menschenrechte in Gefahr?

Mit „uns“ wird sowohl uns als Menschen / ‚human beings‘ als auch uns als Europa in den Blick genommen. Im Bezug zum Thema MACHT steht über dieser Produktion die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man weniger oder keine Menschenrechte zugestanden bekommt, wer nimmt sie einem und was sind dann die Überlebensstrategien bzw. was sind oder können Formen der Selbstermächtigung sein?

Johanna Roggan und Benjamin Schindler nehmen die Menschenrechte genauer unter die Lupe und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas. Ein Abend zwischen Tanz, Theater, Musik und Videoeinspielungen aus ganz Europa. Das prozesshafte Stück wird seinen Auftakt finden im interaktiven Showroom des Societaetstheater Dresdens. Es gibt Einblicke in den aktuellen Probenstand sowie Raum zum Mitmachen, Diskutieren und Weiterdenken.

Uraufführung am 17.09.2020 im Societaetstheater Dresden.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz

thegutscompany.net

Team

Concept/ Choreography: Johanna Roggan
In collaboration with: Benjamin Schindler
Performance: Johanna Roggan, Romy Schwarzer
Video: Benjamin Schindler
Sound: Demian Kappenstein and guest artist
Costumes: Bettina Kletzsch
Technical Director/ Light Design: Falk Dittrich
Company Management/ Production Management: Heike Zadow
Photos: Adam Dreessen

D 2020

12
Jun

Wohin wir gehen

Information

Wohin gehen wir, wenn wir gehen? Einfach nur gehen, ganz ohne Ziel und Orientierung, bereit, nie wieder zurück zu gehen.
Wohin wir gehen will sich dem Gehen im Tanz widmen. Oft als Verbindungsschritte zwischen choreografierten Tanzbewegungen genutzt, oder als Auf- bzw. Abgänge in einer Art Un-Form eingesetzt, wird dem Gehen auf der Bühne, aber auch dem Gehen durch Städte oder die Natur oft keine große Bedeutung beigemessen. Dabei verkennt man das Potenzial des Gehens immens. Doch was ist das, dieses Gehen? Ansage? Aussage? Absage? Ist der Akt des Gehens ohne Grund, des Flanierens gar politisch? Antikapitalistisch? Gehen wir überhaupt noch oder laufen wir nur noch?

Gefördert durch:
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz

thegutscompany.net

Team

Concept/ Choreography/ Reading: Johanna Roggan
Dance: Romy Schwarzer
Video: Benjamin Schindler
Texts: Michel de Certeau, Henry David Thoreau, Tomas Espedal, Julian Pörksen
Dramaturgy: Isaac Spencer, Josefine Wosahlo

D 2017

12
Jun

Am Königsweg nach Elfriede Jelinek – MACHT#1

Information

Eine Inszenierung von the guts company zum Thema Macht

Für die erste Produktion innerhalb des Zyklus „Power to Whom“ setzt sich the guts company mit dem Theatertext Am Königsweg von Elfriede Jelinek auseinander. Der Abend geht der These nach: ohne Masse, keine Macht. Aber auch der Frage, was sind Menschen bereit, hinter sich zu lassen, nur um zu dieser Masse dazuzugehören?
Zwei Tänzerinnen auf der Bühne und eine Schauspielerin auf 11 Leinwänden begeben sich in einen großen Reigen aus Führen und Folgen – Unterwerfung, Wortgewandtheit, Blendung, Verheißung, Wiederholung – den Zutaten für eine erfolgreiche Führerschaft über eine Masse an identitätshungrigen, endlich-nicht-mehr-orientierungslosen, wie-auch-immer-aufrechten neuen BürgerInnen. Mit den Mitteln des Tanzes und einer gekürzten Fassung des Textes von Elfriede Jelinek verwandelt the guts company das Thema Macht zu einer großen, überfüllten und vielschichtigen Verhandlung zwischen Oben und Unten.

Uraufführung am 9.1.2020 im Societaetstheater Dresden.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz
Gefördert durch die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank

thegutscompany.net

Team

Concept/ Choreography: Johanna Roggan
In collaboration with:
Co-Director/ Dramaturgy: Nora Otte
Performance: Anna Fingerhuth, Marie Zechiel
Acting: Julia Amme
Video: Benjamin Schindler
Sound: Demian Kappenstein
Costumes/ Stage: Julia Pommer
Technical Director/ Light Design: Falk Dittrich
Video Technician: Johannes Petzold
Production Management: Heike Zadow
Company Management: Josefine Wosahlo
Aufführungsrechte: rowohlt Theater Verlag
Fotos: Adam Dreessen

D 2020

18
Dez

variations on_Mary

Information

In „variations on_Mary“ suchen Romy Schwarzer und Johanna Roggan, gemeinsam mit Josefine Wosahlo, nach dem Ineinandergreifen von „dramatisiertem Wigman-Material“, dem choreografischen Prinzip ‚Wiederholungen‘ und erweitern, zusammen mit Benjamin Schindler (Video) und Moritz Simon Geist (Robotik), die Arbeit um das Medium Video und durch Roboter erzeugte Musik.

Entstanden ist eine performative Installation. Die Video-Installation ist jedoch auch ohne Performance erlebbar.

thegutscompany.net

Ensemble

Concept/ Choreography: Johanna Roggan
Choreografic Input/ Performance: Romy Schwarzer, Josefine Wosahlo
Video: Benjamin Schindler
Sound: Moritz Simon Geist
Text: Mary Wigman, Michel Foucault, Johanna Roggan
Set-Design: the guts company
Fotos: ©Peter R. Fiebig

D 2018

18
Jan

Tanz

18
Mrz

Johanna Borchert

Information

Die Echopreisträgerin Johanna Borchert legt mit ihrem neuen Album »FM Biography« eine zwischen Pop und Avantgarde verortete Songplatte vor, die voller Poesie und großer suggestiver Kraft ist. Es ist genauso Pop, wie es wiederum kein Pop ist. Genauso Jazz wie auch wieder nicht. Auch Rock-Anmutungen sind Johanna Borchert keineswegs fremd und harte elektronische Klangkanten schon gar nicht.

Atmosphärisch sind Johanna Borcherts Stücke hoch verdichtet und doch voller Weite, in der es irrt wie in der heißesten Mittagssonne. Die glühende Hitze bringt die Harmonien und Beats zu einem langsamen Dahinschmelzen. Über allem schwebt frei im Raum eindringlich Johanna Borcherts Gesang als Medium der puren Emotion.

Durch Licht- und Videoinstallationen kreieren Johanna Borchert und der Medienkünstler Benjamin Schindler ein besonderes Konzerterlebnis, in dem Musik und Bild zu einem sinnlich-poetischen Gesamterlebnis verschmelzen.

johannaborchert.de

Ensemble

Musik: Johanna Borchert
Videoprojektionen: Benjamin Schindler

Fotos: Susann Jehnichen

seit 2014

27
Feb

Der Tod und das Mädchen

Information

„Der Tod und das Mädchen“ ist 2010 die größte Eigenproduktion von HELLERAU, gemeinsam mit den Klangkörpern des MDR. Annette Jahns inszeniert das Werk des Schweizer Komponisten Alfons Karl Zwicker nach Motiven des Dramas des Chilenen Ariel Dorfman – eines der weltweit am häufigsten gespielten Theaterstücke, das mit der Verfilmung von Roman Polanski noch populärer wurde. Vor dem Hintergrund immer wiederkehrender Diskussionen über Folter, Ethik und den vielschichtigen Beziehungen zwischen Opfern und Tätern hat „Der Tod und das Mädchen“ eine bestürzende Aktualität. Mit der Opernfassung holen wir die Geschichte zurück auf die Bühne und geben ihr eine besondere Intensität.
Uraufführung im Dezember 2010 im Europäischen Zentrum der Künste Dresden – HELLERAU.

hellerau.org

Ensemble

Komposition: Alfons Karl Zwicker
Regie: Annette Jahns
Solisten: Frances Pappas, Uwe Eikötter und Andreas Scheibner
Musikalische Leitung: Florian Ludwig
Mit dem MDR Sinfonieorchester und dem MDR Rundfunkchor
Videoprojektionen: Benjamin Schindler & Markus Glandt
Kostümbild: Silke Abendschein

2010